Juni 20 - Berichte aus der Schule

Brieffreunde «treffen» der besonderen Art - Lauerzer gewinnen Antolin – Challenge - Auf den Spuren von Pippis kleinem Onkel - «Das neue Lauerzer Schulmodell» ist auf Kurs

Berichte und weitere Fotos siehe Schule Lauerz/Schulbetrieb/Rückblicke

Brieffreunde «treffen» der besonderen Art

Bereits seit dem Herbst 2019 pflegt die 3. Klasse aus Lauerz eine Brieffreundschaft mit einer 3.Klasse aus Münchenbuchsee BE. Es wurden Briefe, Weihnachtswünsche und sogar Postkarten hin und her geschickt. Auch während des Fernunterrichts haben einige Kinder den Kontakt zu ihrem Brieffreund oder ihrer Brieffreundin aufrechterhalten. Als krönender Abschluss dieses spannenden Austauschs wäre nun ein Treffen im Rahmen einer gemeinsamen Schulreise geplant gewesen. Diese konnte aufgrund der Massnahmen rund um das Corona-Virus leider nicht durchgeführt werden.

Am Montag bekamen die Kinder dann aber doch die Chance ihren Freunden aus dem Kanton Bern in die Augen zu schauen und sich mit ihnen zu unterhalten. Die Videotelefonie hat es möglich gemacht. Einige waren ganz schön aufgeregt, als sie sich mit ihren vorbereiteten Fragen vor den Computer setzten. Die erste Schüchternheit war bei den meisten aber schnell verflogen.

«Meine Brieffreundin hat ganz anders ausgesehen, als ich sie mir vorgestellt habe. »

«Es war sehr spannend, meinen Brieffreund endlich zu sehen. Seinen Dialekt fand ich recht lustig. »

«Ich glaube meine Brieffreundin war fast noch nervöser als ich.

Sie hat sich am Anfang überhaupt nicht getraut, richtig mit mir zu sprechen. »

Lauerzer gewinnen Antolin – Challenge

Nebst dem freundschaftlichen Austausch haben die beiden Klassen auch einen kleinen Wettkampf gegeneinander ausgetragen. Bei der sogenannten «Antolin – Challenge» ging es darum, möglichst viele Bücher zu lesen und auf der Plattform Antolin Punkte zu sammeln. Auch während dem Fernunterricht haben beide Klassen fleissig gelesen. Der Zwischenstand wurde den Kindern immer wieder einmal kommuniziert.

Bis vor einer Woche lagen die Lauerzer dabei immer etwas zurück. Umso grösser war deshalb die Freude, als bei der Auflösung beide Klassen ihre jeweilige Punktezahl in die Kamera hielten. Die Lauerzer konnten mit einem fulminanten Schlussspurt noch ganz knapp an der Klasse aus Münchenbuchsee vorbeiziehen.

Auf den Spuren von Pippis kleinem Onkel

Dass Pippi Langstrumpf stark ist, wissen wir. Dass sie ein "Luusmeitli" ist, wissen wir auch. Aber etwas wussten wir nicht, nämlich wie Pippi auf ihrem P

ferd reiten kann ohne runterzufallen, und was Pferde so alles brauchen. Dem wollten wir nachforschen, darum machten wir uns auf den Weg zum grossen Pferdehof bei der Waage von Familie Steiner. Wir durften das Pony "Pimmy" auf der Weide abholen, durften es zum Reiten bereit machen, durften die Pferdeboxen bestaunen, die Pferde mit Heu und Stroh füttern und schliesslich auf dem Reitplatz Runden auf dem Pony drehen. Einige von uns hatten sogar das Glück und durften auf eine ausgewachsene Stute steigen und reiten. Welch ein Erlebnis! Herzlichen Dank an Familie Steiner für die unvergesslichen Nachmittage.

«Das neue Lauerzer Schulmodell» ist auf Kurs

Am Montag, 29.06.2020 konnte, unter Einhaltung des Mindestabstandes und den üblichen Hygienemassnahem, die Elterninformation zum neuen Schulmodell durchgeführt werden.

Um was geht es im Wesentlichen beim neuen Schulmodell? Im Rahmen der Umsetzung des LP 21 wurden im Lehrerteam Lauerz klassenübergreifende Unterrichtsteams gebildet. In diesen Teams wurden Unterrichtsplanungen zum neuen Lehrplan vorgenommen. Diese Zusammenarbeit ermutigte die Lehrpersonen, auch gemeinsame Lösungen für den Unterricht zu finden. Das gemeinsame Vorbereiten entlastete die Lehrpersonen enorm. Bald wurden erste Versuche gestartet, das gemeinsam Geplante auch zusammen, statt parallel nebeneinander, durchzuführen. Der gemeinsame Unterricht ist für alle Beteiligten ein Mehrwert. Im November 2019 gab der Schulrat der Steuergruppe deshalb den Auftrag, die Entwicklung eines eigenen Schulmodells aufgrund der gesammelten Erfahrungen anzugehen. Dies mit dem Auftrag, die Schulqualität und eine gewisse Kontinuität für die Schulkinder und der Lehrpersonen zu erhalten und Schwankungen auszugleichen. All diese Schritte wurden nun an der Elterninformation von verschiedenen Lehrpersonen erzählt und mit einem Kurzreferat von unserem externen Berater Peter Ambauen (Schulentwickler, Psychologe und Pädagoge) untermauert.

Der sehr positiv verlaufene Informationsabend zeigt auf, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Die Lehrpersonen sind sehr motiviert, das entwickelte Konzept umzusetzen und weiter zu entwickeln. Von Seiten des Kantons spüren wir eine grosse Unterstützung, den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen. Die Eltern bringen uns das nötige Vertrauen entgegen und sind guter Dinge.

Gerne werden wir regelmässig über die weiteren Schritte des Projektes auf unserer Website und an weiteren Elternabenden berichten.