Juli 2022 - Berichte aus der Schule

Stufenlager in Neuchâtel - Lauerz feiert den letzten Schultag

Berichte und weitere Fotos siehe Schule Lauerz/Schulbetrieb/Rückblicke

Lauerz feiert den letzten Schultag

08.07.2022

Normalerweise wird der letzte Schultag in Lauerz nach einem bestimmten Ritual begangen.
Das Schulzimmer wird leergeräumt, alle Sachen eingepackt und eine Stunde vor Schulschluss trifft man sich in der Mehrzweckhalle zur Schlussfeier. Dieses Jahr war dies anders.

Da der Schulpräsident und drei Lehrpersonen verabschiedet wurden, ging man neue Wege. Der Schulpräsident durchlief von der Merzweckhalle her eine «Jubelallee mit allen Schulkindern» bis zu seinem E-Bike. Mit diesem Gefährt musste er einen Geschicklichkeitsparcours absolvieren und wurde am Schluss mit einem riesengrossen Nussgipfel und einem «Kafi Chrüter» belohnt. Vom amtierenden Schulleiter und der neuen Schulpräsidentin wurde Urs Emmenegger geehrt und verabschiedet. Urs Emmenegger hat das Amt des Schulpräsidenten vor zwölf Jahren übernommen. In dieser Zeit hat sich viel geändert an den Schulen im Kanton Schwyz. Mit seiner anpackenden und engagierten Art hat er alle Herausforderungen bravourös gemeistert.

In der Mehrzweckhalle wurde nochmals kurz auf das vergangene Schuljahr zurückgeschaut. Danach liefen die 6. Klasskinder sowie drei Lehrpersonen und ihr Ex-Schulpräsident unter tosendem Applaus über den «roten Teppich», welcher ihnen zu Ehren ausgelegt wurde. Das Lied «einen Stern, von DJ Özi» wurde in eine Hommage an die scheidenden Lehrpersonen sowie den Schulpräsidenten umgeschrieben und hingebungsvoll von den Schulkindern vorgetragen. Die drei Lehrpersonen werden wir sehr vermissen, da sie die Schule Lauerz sehr bereichert haben.

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Stufenlager in Neuchâtel - Parlez vous français?

In den letzten Wochen jagte ein Höhepunkt den Nächsten. Als krönender Abschluss konnte die Mittelstufe 2 ihre Französischkenntnisse in der Westschweiz unter Beweis stellen.

Das Stufenlager startete direkt nach der Abschlussfeier in der Kirche. Mit dem Rucksack auf dem Rücken machte sich die Schar auf den Weg. Für einige war es wohl eine grosse Herausforderung, nur so viel Gepäck mitzunehmen, wie auch geschleppt werden kann.

Im Zug verkürzten verschiedene Spiele (auch solche auf Französisch) die Reisezeit. Bei der Ankunft in Neuchâtel war das Wetter noch gut und so deponierten alle Kinder ihre Rucksäcke direkt am See. Es galt nun nämlich in der Stadt «Mut-Aufgaben» auf Französisch zu bewältigen und in einer Gruppe für 20.- etwas sinnvolles zum Abendessen zu kaufen.

Glücklicherweise waren daher die meisten Schüler*innen in Einkaufsläden unterwegs, als ein mordsmässiges Gewitter über die Stadt hinweg zog. Einzig die Lehrpersonen wurden beim Unterstellen der Rucksäcke bis auf die Unterhosen nass.

Zum Abendessen verzogen sich die Wolken dann wieder. Nach einem anstrengenden Marsch entlang des Seeufers hatten die meisten Hunger. Es wurde aber bald klar, dass nicht jeder die gleiche Vorstellung von einem «sinnvollen Abendessen» hat, gab es doch Gruppen, die sich vor allem mit M&M’s, Nutella und Gipfeli eingedeckt hatten. Zum Glück konnte man sich gegenseitig aushelfen und so kamen später alle wohlbehalten und satt bei der «auberge la tène» an. Einige machten sich dort direkt zum Schlafen bereit, andere liessen den Abend am schönen Neuenburger See ausklingen.

Der Dienstag startete, zum Glück nicht all zu früh, mit einem herrlichen Frühstück im Restaurant.

Beim Besuch im «Parc Aventure Chaumont» und anschliessend in der Badi konnten sich dann aber alle wieder richtig austoben. Ob beim Klettern im Seilpark, beim Springen vom 5 Meter - oder gar vom 7.5 Meter Sprungturm oder beim Rutschbahnrutschen kamen vor allem Freunde des Nervenkitzels auf ihre Kosten. Alle die es etwas ruhiger mögen, genossen den Tag auf dem Spielplatz, im Schatten unter einem Baum oder freundeten sich mit Mittelmeermöwen an.

Zurück in «la Tène» wartete im Restaurant ein leckeres Abendessen auf uns. Viele glaubten nicht, dass es tatsächlich Hamburger und Pommes Frites geben würde, bis diese dann tatsächlich serviert wurden. Auch am zweiten Abend genossen viele die tolle Stimmung am Neuenburgersee. Es wurde viel diskutiert, erzählt und gelacht – bis spät in die Nacht.

Kein Wunder waren am nächsten Morgen bei der frühen Abreise lauter müde Gesichter zu sehen. Zum Glück konnte ja auf der langen Zugreise nach Hause bereits etwas Schlaf nachgeholt werden. MK